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Die erste ihrer Art: „Trakehnerblut“ bei ServusTV

Bei fiktionalen Produktionen außerhalb des ORF schauen wir hier bei Bruttofilmlandsprodukt immer gerne und und genau hin. Am 2. November startete „Trakehnerblut“ bei ServusTV und wir haben die erste Folge „Das Testament“ natürlich genau analysiert. Hier weitere Infos zum Serienstart.

Die Auftaktfolge hatte gute 162.000 Zuschauer und ist in der Servus-Mediathek zum Nachsehen verfügbar. Bilder, Behind the scenes-Videos und jede Menge Infos gibt es ebenfalls auf der Website des Senders. Das Zusatzmaterial ist wirklich umfassend und schön aufbereitet – da wird schnell klar, dass die Serie dem Sender eine Herzensangelegenheit ist. Auf jeden Fall einen Blick wert!

Screenshot AGTT

Die erste?

Auf die Frage, ob es sich dabei um die ERSTE fiktionale Serie eines Privatsenders in Österreich handelt, gibt es eineinhalb Antworten. 2010 wurden vier Folgen von „Eine Couch für alle“ ebenfalls von Servus TV ausgestrahlt. Auf Nachfrage wurde uns von Seite des Senders mitgeteilt, dass „Eine Couch für alle“ als Fernsehspiel/Theater und nicht als Serie betrachtet wird. Trakehnerblut sei die „erste eigenproduzierte fiktionale Prime-Time Fernsehserie“ und damit auch die erste in Österreich.

Ähnlich kommuniziert das auch ServusTV-Intendant Ferdinand Wegscheider im Interview mit Leadersnet.at. Außerdem sei die Quote nicht so wichtig und über das Produktionsbudget wolle man auch keine Angaben machen. Billig wird’s aber vermutlich nicht gewesen sein.

Leseempfehlung: Kollege Timo Niemeier hat auf dwdl.de einen detaillierten Bericht über die Quoten und Pläne des Senders geschrieben.

Die nächsten außergewöhnlichen fiktionalen Produktionen aus Österreich stehen bei ServusTV schon ante portas. In der Reihe „Der neue HeimATfilm“ (10., 17. und 24. November jeweils 22:15) werden fiktionale Kurzfilme gezeigt, die in der Alpenregion spielen und teilweise von Studierenden stammen. Weitere Infos findet ihr hier.

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