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Episode 10 – Stille Reserven

Wir sprechen über Dystopien als Genre und bis Minute 12:10 spoilerfrei über „Stille Reserven“. Endlich einmal ein Science Fiction-Film aus Österreich. Leider ist gut gemein noch nicht gut gemacht und wir haben auch jede Menge zu nörgeln. Danach tauchen wir etwas tiefer in die stillen Reserven ein und diskutieren auch über Ethik des Todes und was an dem Film mehr und was gar nicht funktioniert hat.

Filmempfehlungen: „Weiße Lilien“ (#ÖFilm von Christian Frosch) und „Soylent Green“ (Deutsch: „Jahr 2022 … die überleben wollen“). Außerdem noch erwähnt „Children of Men“, „1984“ (sowohl das Buch von Georg Orwell als auch der Film von 1984 mit u.a. John Hurt sind empfehlenswert), „Battle Royale“, „1. April 2000“

Inhalt lt. Presseheft

Wien in der nahen Zukunft: Konzerne haben die Macht übernommen. Grenzen verlaufen durch die Stadt und durch die Gesellschaft: zwischen denen, die sich eine Todesversicherung leisten können, und der Mehrheit der anderen. Versicherungsagent Vincent Baumann wird selbst Opfer dieses Systems, das er eigentlich vertritt. Der faszinierenden Aktivistin Lisa Sokulowa auf der Spur, erscheint ihm Widerstand plötzlich als Möglichkeit. Aber die Grenzen sind nicht so eindeutig, wie er bisher angenommen hat …

Website des Films: http://stillereserven.at/

Förderungen

Quellennachweise zu den konkreten Summen sind verlinkt.

  • Filminstitut: € 630.000 (Herstellung) und € 10.000 für Verbreitung. Nachzulesen HIER (pdf). Dazu kommen noch € 200.00 aus Referenzmitteln, die der Produktionsfirma Freibeuter durch die Erfolge von „Macondo“ zustanden.
  • FISA – Filmstandort Austria: €298.000
  • Filmfonds Wien: €520.000
  • Kultur Niederösterreich: € 40.000 (pdf)
  • ORF Film/Fernsehabkommen: unbekannt, educated guess: mehrere € 100.000
  • Deutscher Filmförderfonds: € 155.000 (pdf)
  • Mitteldeutsche Medienförderung: € 250.000 (Herstellung, pdf) und € 25.000 Verleihförderung
  • Zürcher Filmstiftung: CHF 140.000 (pdf)
  • Schweizer Fernsehen (SRF): CHF 120.000 (pdf)

Stab & Besetzung

Regie: Valentin Hitz
Drehbuch: Valentin Hitz, Drehbuchmitarbeit und Dramaturgie: Robert Buchschwenter
Kamera: Martin Gschlacht
Musik: Balz Bachmann
Darsteller: Clemens Schick, Lena Lauzemis, Marion Mitterhammer, Marcus Signer, Jaschka Lämmert, Simon Schwarz, Stipe Erceg, Daniel Olbrychski

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