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Kritik: Walking on Sunshine 1×08

Diesmal hatten wir leider keinen Screener und wir haben die Kritik während der Ausstrahlung verfasst. Deshalb hier nur ein paar schnelle Gedanken zur Folge. Fazit: Das war furchtbar.

  • Die Eröffnungsszene verrät uns gar nichts. Wir wussten schon, dass Frau Härtl die Mutter von Lukas ist. Dazu kommen noch ein paar Bilder, die durch den Text gedoppelt werden. Unnötig.
  • Road Runner Karl und Russ E. Coyote: Eine Falle direkt aus den Looney Tunes, die die Russen da auslegen. Warum schmeißen sie ihm nicht einen Amboss auf den Kopf? Das hätte was.
  • Die Russen sind eigentlich ganz lieb und irgendwie witzig, aber in diesem Skurilitätenkabinett einfach zwei zu viel.
  • Dann geht wieder ein Hin und Her los. Karl bettelt um sein Leben. Bei den Russen, bei Tilia und beim Minister. Mir kommt vor, das hätten wir schon mehrmals gesehen.
  • Dritter Bieter. Wozu?
  • Warum genau ist Lukas auf der Seite von Hoffinger? Wie kam der Kontakt zustande? Was hat sie ihm für Konditionen angeboten, zu denen Tilia nicht bereit war?
  • Otto bringt wieder einmal eine klassische Nicht-Entschuldigung an Conny. Langweilig.
  • Dass Tilia die Journalistin mit den roten Haaren engagiert, ist ein echter Witz. Die war so inkompetent und hat sich von Tilia ausspielen lassen wie eine Zweijährige, also warum ihr jetzt vertrauen. Und prompt kommt sie auch mit den nichtigsten Nichtigkeiten daher.
  • Lukas und Miss Marple visualisieren uns den Familienstammbaum. Redundant. Dann machen sich Miss Marple und der Detektiv auf Kuchentour und landen zufällig bei der richtigen – eben Frau Härtl (Mercedes Echerer).
  • Sophie und Eckhardt Jenes haben den gleichen Talk, den sie schon einmal hatten. Er hat einen Moralischen, sie glaubt, ihr würde Unrecht getan.
  • Conny ist wieder der verwöhnte Fratz, den wir kennen. Und die Kollegen gifteln wieder.
  • Während Lukas vom Wetter nur so schwärmt, kommt die Journalistin mit einem überkomplexen Testamentfälschungsfall daher. Die Extrarunde zuvor hätte es echt nicht gebraucht. Oder überhaupt die Extrarunde mit der dritten Bieterin.
  • Otto und Connys Entschuldigungspingpong ist schlecht geschrieben, schlecht gespielt und insgesamt einfach nur Zeitfüller.
  • Miss Marple – ich hab echt vergessen wie die Haushaltshilfe von Frau Cerwenka und jetzt Lukas (Margarethe Tiesl) heißt – ist sowas von genial. Ein Wahnsinn.
  • Erpressung, Rückerpressung, Rückrückerpressung. Langsam wird’s eintönig.
  • Sophie treibt weiter ihr Spiel auf der Suche nach ihrem nächsten Arbeitsplatz und Lukas steigt (vorerst) wieder darauf ein. Hatten wir auch schon. Immerhin ist das mit den koital wackelnden Vorschaubildern wieder eine nette Idee. Aber nehmen wie Lukas die plötzliche Erleuchtung wirklich ab?
  • Hinter der Mutter steckt auch kein größeres Geheimnis. Es ist alles so wurscht.
  • Conny zieht bei Otto ein. Und die Befürchtung, die ich seit Anfang der Serie hatte aber einfach nicht aussprechen wollte wird (vermutlich) wahr: Otto ist Connys Vater.

Ich kann nicht mehr. Das war eine der schlechtesten Episoden Fernsehen, die ich je gesehen habe.
Wenn ihr das anders seht, dann hinterlasst doch einen Kommentar.

3 Comments

  1. Georg Towner 16. März 2019

    Oh wow… also für mich war die Folge um einiges amüsanter als die vorherige – ernst nehmen konnte man die Serie von Anfang an nicht, aber im Unterschied zu Marie Curry hier macht mir jede Folge mit Proschat Madani einfach verdammt viel Spaß… mir taugt nicht viel an der Serie, aber ich bin ein echter Proschat Fan – das hat bei den Copstories begonnen, ging bei den Vorstadtweibern weiter und nun ist sie mein wichtigster Grund warum ich mir dieses Drehbuchdesaster über 10 Folgen angeschaut habe… Margarete Tiesel und einige andere Nebenfiguren haben auch geholfen…

  2. Nemo 4. März 2019

    Kinder, Ihr versteht das komplett falsch!

    Die Macher haben den heimlichen Ehrgeiz, den Erfolg von „Plan B from Outer Space“ zu toppen, also die schlechteste „Mystery Comedy“ aller Zeiten zu produzieren. (Für den totalen Erfolg müßte dann nur noch eine englisch synchronisierte Version erstellt werden):

    Ich bin mir ganz sicher – der Trash ist volle Absicht.

  3. Marie Curry 2. März 2019

    Absehen davon, dass alles klischeehaft völlig überzeichnet ist, ist auch die Kamera und der Schnitt ein Desaster. Auch grenzwertig: Die Kostüme, besonders die von Conny. Mustermix kann man machen, muss man aber nicht…..das ist wirklich Körperverletzung fürs Auge. Die ganze Serie wirkt gewollt, aber nicht gekonnt. Das Drehbuch mit Dialogen auf Kindergartenniveau und die übertriebene Mimik und Gestik der Schauspieler (besonders die von Tilia), macht das Ganze unerträglich anzuschauen. Aber scheinbar für den oberflächlichen Mainstream in Österreich ausreichend.

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