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Neues vom ÖFilm – #3

Nach einer echten Sommerlochwoche gibt es diesmal wieder genügend Neuigkeiten aus der österreichischen Filmbranche.

Je nach Nachrichtenaufkommen findet ihr hier alle ein bis zwei Wochen die wichtigsten Neuigkeiten aus der österreichischen Filmwelt. Diesmal: 15. bis 28. Juli 2019

National

  • An der Filmakademie sorgt der Nachlass eines Professors für Diskussionen. In mehreren Berichten in Der Standard wird die Situation aufgerollt [1][2]
  • Im Zuge dieser Geschichte kam es auch zu mehreren Rücktritten an der Spitze der Filmakademie. Neuer Leiter des Instituts ist jetzt Danny Krausz, Produzent der Dor Film.
  • David Schalko kann sich nicht über Unterbeschäftigung beschweren. Für Sky entwickelt er „Ich und die anderen“. Die 6x45minütigen Episoden sollen Anfang 2020 gedreht und Ende des Jahres ausgestrahlt werden.
  • Was an Schalko fasziniert und was der Pay-TV-Sender sonst noch so plant, erzählt Sky-Fiction-Chef Marcus Ammon im Interview mit dem Kurier.
  • Die heimischen Kinos vermelden 4% Besucherplus im Vergleich zum Vohrjahreszeitraum. Branchensprecher Christian Dörfler fordert aber „dringend publikumswirksame heimische Produktionen„.
  • Sie hat nichts mit dem Öfilm zu tun. Trotzdem hörenswert was die Hauptabteilungsleiterin Film und Serien des ORF – Andrea Bogad-Radatz – im Serienreif-Podcast (der von Der Standard) über ihre Tätigkeit als Einkäuferin internationaler Serien erzählt.

Festivals

  • Die zehnte Ausgabe des /slash-Filmfestival (19.-29. September) eröffnet mit der Österreichpremiere von“The Lodge“ (Trailer), dem neuen Film von Veronika Franz und Severin Fiala („Ich seh Ich seh“). Und Festivalleiter Markus Keuschnigg erzählt hier mehr über das Programm.
  • Das Filmfestival in Locarno hat ebenfalls sein Programm bekannt gegeben. „7500“, das Langfilmdebüt von Filmakademieabsolvent Patrick Vollrath (Oscarnominierung für „Alles wird gut“), hat dort seine Premiere.
  • Der Standard sucht wieder Filmkritiker:nnen für die Viennale-Publikumsjury. Mit Haltung. Was auch immer das heißen mag.

News International

„Every so often this very measured movie seems to be proceeding with something less like deliberation and succumbing to longueurs. But then, a gesture or movement from one of its characters will practically lash out, like a cat irritated at being belly-rubbed. This is crafty, first-rank filmmaking.“

New York Times über „Der Boden unter den Füßen“
  • Indiewire rankt die besten Filme und Schauspielleistungen der noch nicht abgeschlossenen Dekade. Dass Michael Hanekes „Amour“ und Emanuelle Riva darin auftauchen überrascht nicht. Ebensowenig wie die Erkenntnis, dass sinnfreie Bestenlisten super Sommerlochthemen sind.
  • Teilnahme in Cannes und Preis für die Hauptdarstellerin und trotzdem hat es zwei Monate gedauert bis Jessica Hausners erster englischsprachiger Film „Little Joe“ einen US-Verleiher gefunden hat.

Indie-ÖFilm


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