Wie erfolgreich ist der ÖFilm? Teil 3 – Berlinale
Eines der bedeutendsten Filmfestivals der Welt und das im deutschsprachigen Raum. Der österreichische Film sollte bei der Berlinale doch eine Bank sein. Oder mögen uns die Deutschen vielleicht nicht?
Immer wieder ist die Rede vom internationalen Erfolg des österreichischen Films. Er sei bei zahlreichen Festivals zu sehen und Preise gewinne er ständig. So oder so ähnlich. Hiermit versuchen wir einmal eine quantiative Messung. Teil 3 – die Berlinale
- Ein Film aus Österreich wurde einmal mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet (GRBACIVA, 2006).
- Silberne Bären gab es 4: VENEDIG (1962), DER STILLE OZEAN (1983), BEFORE SUNRISE (1995) und DES TEUFELS BAD (2024).
- Dazu kommen eine Auszeichnung mit dem Dokumentarfilmpreis für WALDHEIMS WALZER (2018) und zwei beste Erstlingsfilme: SONNE (2022) und ADENTRO MIO ESTAY BAILANDO (2023) und weitere 24 Teilnahmen.
- Im „Medaillienspiegel“ ergibt das den 28. Platz unter 90 Nationen, die jemals zumindest einmal nominiert waren.
- In ÖFI-Referenzpunkten ergibt das 3,74 Mio.** und jetzt – dank der zahlreichen Teilnahmen – immerhin den 24. Platz von 90 Ländern
- Ihr habt vielleicht gelesen, dass es angeblich „ein Rekordjahr“ für den heimischen Film war. Aber die Zahlen 2026 sind noch nicht inkludiert, werden aber dann bei der großen Gesamtanalyse im September inkludiert sein.


Berücksichtigt sind alle Goldene Bären (Kat 1), Silberne Bären (Kat 2) und Auszeichnungen als bester Debütfilm, bester Dokumentarfilm oder die Teilnahme am Hauptwettbewerb (alle Kat 3). Im Unterschied zu den Filmpreisen werden Teilnahmen UND Preise gezählt.
Daten: https://www.berlinale.de/de/archiv/programm/programm-archiv.html
* Tschechien und die Slowakei sind die einzigen Nationen, die sich Punkte teilen, wenn das nominierte Land die ehemalige Tschechoslowakei war.
** In der Grafik mit den roten Balken ist der Wert für bessere Lesbarkeit durch 100.000 dividiert
Alle Infos und Überlegungen zur Methode diese Analyse findest du im Beipackzettel Awards. Enthalten sind alle Daten exklusive der bevorstehenden Verleihung/Festivals. Nach den Filmfestspielen in Venedig wird es im September eine große, mit den 2026er-Ergebnissen aktualisierte, Detailanalyse geben.
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