Österreichischer Filmpreis 2026 Teil 2 – Dokumentarfilme
Es war ein großartiges Dokumentarfilmjahr, gekrönt mit 34 (!) Einreichungen zum österreichischen Filmpreis. Davon haben 6 Filme Nominierungen erhalten und wir besprechen hier alle. Und auch welche, die (leider) nicht nominiert wurden.
Unsere bisherigen Episoden zum Österreichischen Filmpreis 2026…
Die nominierten Filme




Links
- Episode zu NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER
- Erwähnt: Die Episode zu ELEMENTS OF(F) BALANCE
- Alle Nominierungen auf der Seite der Akademie des österreichischen Films
- Richtlinien zum Österreichischen Filmpreis 2026 (PDF)
Was meinst Du?
Zusammenfassung (auto-generiert)
n dieser Folge sprechen wir über die nominierten Dokumentarfilme zum österreichischen Filmpreis und ordnen ein, welche Filme wir gesehen haben, worum es in ihnen geht und welche Chancen wir ihnen geben. Insgesamt wurden 34 Dokumentarfilme eingereicht, daraus ergeben sich vier Nominierungen in der Hauptkategorie sowie weitere Nennungen in anderen Kategorien.
Wir beginnen mit den vier nominierten Dokumentarfilmen. Bei DIE LETZTE BOTSCHAFTERIN begleiten wir eine afghanische Botschafterin in Österreich, die nach der Machtübernahme der Taliban ohne offizielles Amt weiterarbeitet. Der Film zeigt ihre persönliche Situation, ihre diplomatische Arbeit und konkrete Herausforderungen wie den Umzug der Botschaft. GIRLS AND GODS folgt Ina Shevchenko auf Reisen und verbindet Feminismus mit Religionskritik. Wir sehen viele Interviews mit unterschiedlichen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern, darunter auch religiöse Stimmen, und der Film setzt sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen Religion, Frauenrechten und Aktivismus auseinander.
AUSTROSCHWARZ beschäftigt sich mit Schwarzsein in Österreich und bleibt stark auf persönliche Erfahrungen und Erzählungen fokussiert. Der Film arbeitet mit Anekdoten, Interviews und einzelnen bildlichen Elementen, verzichtet aber weitgehend auf Daten, politische Einordnungen oder konkrete Lösungsansätze. Der vierte nominierte Film, NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER, folgt einer Frau auf dem Weg zur österreichischen Staatsbürgerschaft. Wir sehen Interviews mit Betroffenen und Expertinnen, dazu persönliche Momente der Regisseurin. Der Film ordnet das Thema breiter ein und behandelt die Schwierigkeiten des Staatsbürgerschaftsprozesses.
Danach sprechen wir über weitere nominierte Dokumentarfilme in anderen Kategorien. MELT ist ein ruhiger Umweltfilm mit starkem Fokus auf Schnee- und Naturaufnahmen. WISE WOMEN begleitet fünf Hebammen in verschiedenen Ländern bei Geburt und Betreuung rund um die Entbindung; der Film ist sehr nah an den Frauen und legt den Schwerpunkt auf diesen kurzen, klar abgegrenzten Zeitraum. Zum Schluss erwähnen wir noch weiter



